Partner und institutionelle Geber

Als Hilfsorganisation sind wir auf die Unterstützung durch unsere Partner und Geber angewiesen.

Für die großzügige Unterstützung durch unsere weltweiten Geber, private Stiftungen und weitere Partner sind wir sehr dankbar. 

Möchten Sie als Privatperson spenden - dann klicken Sie bitte hier.

Sollten Sie Interesse an einer Zusammenarbeit zwischen Ihrem Unternehmen und NRC Flüchtlingshilfe haben - dann klicken Sie bitte hier.

Unsere institutionellen Geber

Unsere größten Geber:

  • Norwegisches Außenministerium
  • Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO)
  • Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR)
  • Schwedische Behörde für internationale Entwicklungszusammenarbeit (Sida)
  • US-Amt für ausländische Katastrophenhilfe (OFDA)
  • Ministerium des Vereinigten Königreichs für internationale Entwicklung (DFID)

Weitere Geber:

  • Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland (AA)
  • Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
  • Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
  • Bayerische Staatskanzlei
  • Australisches Außen- und Handelsministerium (DFAT)
  • Belgische Entwicklungszusammenarbeit
  • Kanadisches Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, Handel und Entwicklung (GAC)
  • Dänische Behörde für internationale Entwicklungsarbeit (Danida)
  • Generaldirektion für Entwicklung und Zusammenarbeit der Europäischen Kommission (DEVCO)
  • Beiträge des Europäischen Rates für Wirtschaftszusammenarbeit (EWR) und Norway Grants (Island, Liechtenstein und Norwegen)
  • Französisches Außenministerium
  • Regierung der Färöer
  • Isländisches Außenministerium
  • Herzogtum Luxemburg, das Direktorat für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe
  • MacArthur Foundation
  • Niederländisches Außenministerium (BZ)
  • Norwegisches Direktorat für Entwicklungszusammenarbeit (Norad)
  • Porticus Foundation
  • Spanisches Außen- und Zusammenarbeitsministerium (AECID)
  • Start Network
  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit der Schweiz (DEZA)
  • Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF)
  • Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP)
  • Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA)
  • Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP)
  • Behörde der Vereinigten Staaten für internationale Entwicklung (USAID)
  • Büro des US-Außenministeriums für Bevölkerung, Flüchtlinge und Migration (BPRM)
  • Fürstentum Liechtenstein
Geber 2020


NRC erhält zurzeit deutsche finanzielle Unterstützung für folgende Länder. Bitte klicken Sie auf den entsprechenden Link für eine vollständige Auflistung der Projekte in den jeweiligen Ländern:

Äthiopien

Land

Äthiopien

Einsatzort

Region Benshangul Gumuz in Äthiopien

Geber

Auswärtiges Amt

Zielgruppen

Binnenvertriebene, Rückkehrende, Aufnahmegemeinden

Projektzeitraum

15.5.2020 –
15.11.2021

Anzahl erreichte Personen

30.000 Personen, d. h. 6.000 Haushalte werden direkt von diesem Projekt begünstigt.

Projektvolumen in EUR

2 Mio. EUR

Kurzbeschreibung

Wir leisten im Rahmen dieses Projektes lebensrettende humanitäre Hilfe. Um die Existenzen und die Ernährungssicherheit der Familien zu verbessern, stellen wir Hilfsmittel zur eigenständigen Nahrungsmittelproduktion bereit. Verbessert wird auch der Zugang zu sicherem Wasser und zu Sanitäranlagen. Es gilt die Würde der Vertriebenen und Rückkehrenden zu wahren: wir bauen Notunterkünfte, stellen Haushaltsgegenstände zur Verfügung und leisten Aufklärungsarbeit und Rechtsberatung, wodurch die Familien ihre Rechte auf eine legale Identität, Wohnraum und Eigentum einfordern können. Schließlich ergreifen wir Maßnahmen, um Kindern den Zugang zu Bildung in einem geschützten Umfeld zu ermöglichen.

 

Land

Äthiopien

Einsatzort

Shire

Geber

Bayerische Staatskanzlei

Zielgruppen

Vertriebene und Aufnahmegemeinden

Projektzeitraum

25.5.2020 –
25.9.2020

Anzahl erreichte Personen

13.965 unbegleitete oder von ihren Eltern getrennte Kinder (UASC), ihre Familien und Sozialarbeiter

Projektvolumen in EUR

240.000 EUR

Kurzbeschreibung

Mit diesem Projekt leisten wir einen Beitrag zur Prävention und Eindämmung der Covid-19-Pandemie in Äthiopien. Vertriebene und Aufnahmegemeinden wurden mit Covid-19-Schutzpaketen versorgt, die Bettlaken, Matratzen, Bettwäsche, Decken, Seifen, Gesichtsmasken, Desinfektionsmittel, Handwaschmittel und Handschuhe beinhalten. Wir haben im Rahmen dieses Projekts vier Quarantänezentren für Geflüchtete und drei Quarantänezentren in den Gastgemeinden mit lebensrettenden Hilfsmitteln ausgestattet. Die Menschen sind durch unsere Sensibilisierungsmaßnahmen in Bezug auf Covid-19 besser informiert und ergreifen wirkungsvolle Hygienemaßnahmen, um die Ausbreitung der Pandemie zu vermeiden.

 

Land

Äthiopien

Einsatzort

48 Covid-19 Quarantäne-/Isolations-/Fallmanagement-Zentren in verschiedenen Regionen Äthiopiens

Geber

Bayerische Staatskanzlei

Zielgruppen

Äthiopische Rückkehrende/Deportierte aus Ländern des Nahen Ostens, Dschibuti, Kenia, Somalia und dem Sudan

Projektzeitraum

25.5.2020 – 25.9.2020

Anzahl erreichte Personen

3.500

Projektvolumen in EUR

300.000 EUR

Kurzbeschreibung

In Zusammenarbeit mit äthiopischen Gesundheitsakteuren und der Internationalen Organisation für Migration (IOM) konnten wir den Zugang zu Gesundheitsdiensten für Rückkehrende und Vertriebene verbessern. Covid-19 Quarantäne- / Isolations- / Fallmanagement-Zentren wurden dabei in enger Absprache mit der äthiopischen Bundeseinheit für Quarantäne und Notfallmanagement mit Hilfsmittelpaketen bestehend aus Decken, Geschirr, Waschbecken, Plastikmatten, Bettlaken, Seife und Kochtöpfen für die von Vertreibung betroffene Menschen ausgestattet.

Somalia

Land

Somalia

Einsatzort

Nordsomalia

Geber

AA

Zielgruppen

Binnenvertriebene und vulnerable aufnehmende Gemeinschaften

Projektzeitraum

15.4.2020 –
15.9.2021

Anzahl erreichte Personen

59.200 Menschen

Projektvolumen in EUR

1.500.000 EUR

Kurzbeschreibung

Dieses Projekt unterstützt die am meisten von Dürren, Überschwemmungen, Konflikten und der COVID-19-Pandemie gefährdeten Menschen. Wir verbessern den Zugang zu sicherem Wasser, geschlechtsspezifischen Sanitäreinrichtungen und fördern Hygienepraktiken zur Eindämmung der Pandemie mit unserer Aufklärungsarbeit. Darüber hinaus leistet das Projekt lebensrettende humanitäre Hilfe durch bedingungslose Geldtransfers, die es den Betroffenen ermöglichen, ihre Bedürfnisse individuell und in Würde zu decken.

 

Burkina Faso/Niger

Land

Burkina Faso/Niger

Einsatzort

Burkina Faso / Centre Nord und Sahel Regionen & Niger / Maradi und Tillaberi Regionen

Geber

AA

Zielgruppen

Geflüchtete, Binnenvertriebene und vulnerable aufnehmende Gemeinschaften

Projektzeitraum

01.03.2020 – 31.12.2021

Anzahl erreichte Personen

14.000 Menschen

Projektvolumen in EUR

2.200.000 EUR

Kurzbeschreibung

Unser Projekt in Burkina Faso und Niger versorgt tausende Menschen mit Unterkünften, Wasser und sanitären Einrichtungen, und trägt zur Ernährungssicherheit der Familien bei. Wir verbessern den Zugang zu Bildung und bieten Informationen, Beratung und Unterstützung bei Rechtsfragen, um Betroffenen die (Wieder-)Erlangung von Ausweisdokumenten zu ermöglichen und sie in ihrem Recht auf Wohnraum, Land und Eigentum zu stärken.

 

Jemen

Land

Jemen

Einsatzort

Jemen

Geber

Auswärtiges Amt

Zielgruppen

von Vertreibung betroffene Gemeinden, Rückkehrende und Aufnahmegemeinschaften in Aden, Lahj, Abyan Al Dhale'e, Taiz, Hodeida und Marib

Projektzeitraum

1.3.2020 –28.2.2022

Geplante Anzahl zu erreichenden Personen

62.000 Personen

Projektvolumen in EUR

2.7 Mio. Euro

Kurzbeschreibung

Im Rahmen dieses Projektes verteilen wir Materialien, sodass Betroffene sich zumindest vorläufige Unterkünfte bauen können oder stellen Bargeldhilfen für die Anmietung von Wohnraum zur Verfügung. Zudem engagieren wir uns in der Rechtsberatung im Falle von Zwangsräumungen und in Bezug auf Land- und Eigentumsrechte. Um ihre Rechte wahrnehmen zu können ist es wichtig, dass Vertriebene über Personenstandsurkunden und Ausweise verfügen. In vielen Fällen sind diese Dokumente auf der Flucht verloren gegangen oder wurden nie ausgestellt. Besonders wichtig ist unser Engagement in Marib, einem der Gouverneurate in dem momentan die meisten Vertriebenen ankommen.

 

Afghanistan

Land

Afghanistan

Einsatzort

Afghanistan (Gouverneurate Kabul und Kandahar)

Geber

Kreditanstalt für Wiederaufbau

Zielgruppen

von Vertreibung betroffene Gemeinden, Rückkehrende und Aufnahmegemeinschaften in Kabul und Kandahar

Projektzeitraum

1.12.2018 – 30.5.2021

Geplante Anzahl zu erreichenden Personen

Ca 20.900 Personen

Projektvolumen in EUR

5,2 Mio. Euro

Kurzbeschreibung

Unsere Mitarbeitenden helfen durch den Bau und die Instandsetzung von Wohnraum für Vertriebene und Rückkehrende. In Afghanistan herrschen zum Teil harsche klimatische Bedingungen, daher wird schützender Wohnraum dringend benötigt. Zudem baut NRC Latrinen und stellt Informationen und Hilfsgüter zur Verbesserung der hygienischen Verhältnisse bereit. Informationen zu rechtlichen Fragen rund um das Thema Unterkunft, Land und Eigentum, aber auch die Beschaffung von Papieren wie Ausweise, Geburts- und Scheidungsurkunden ist insbesondere für Frauen von großer Bedeutung. Ziegen und Geflügel eröffnen den Familien die Möglichkeit sich zumindest ein geringes Einkommen zu schaffen.

 

Global

Land

Global

Einsatzort

  • Syrien
  • Äthiopien
  • Somalia
  • Demokratische Republik Kongo,
  • Zentralafrikanische Republik
  • Burkina Faso
  • Niger
  • Nigeria
  • Kamerun

Geber

Auswärtiges Amt

Zielgruppen

Menschen die von Vertreibung betroffenen sind; Geflüchtete, Binnenvertriebene und Rückkehrende. Zudem unterstützt NRC auch immer schutzbedürftige Menschen aus den Aufnahmegemeinden.

Projektzeitraum

15.7.2020 – 31.12.2020

Anzahl erreichte Personen

Ziel: 377.655 Begünstigte (185.444 Männer/ 192.211 Frauen)

Projektvolumen in EUR

8.200.000 EUR

Kurzbeschreibung

NRC reagierte mit diesem multi-sektoralen Projekt auf die dringendsten humanitären Bedarfe von Menschen, die von der weltweiten COVID-19-Pandemie betroffen sind. Die Maßnahmen zielten darauf ab eine weitere Ausbreitung des Virus zu vermeiden und weitreichende negative Auswirkungen auf die Lebenssituation der Menschen zu minimieren.

NRC errichtete fehlende sanitäre Einrichtungen in Gesundheitszentren sowie in Flüchtlingscamp und stellte Wasser zur Verfügung. Familien wurden mit notwendigen Hygieneartikeln wie Seife versorgt, um sich besser vor dem Virus schützen zu können. Zudem wurden Familien, denen die Existenzgrundlage weggebrochen ist, mit Geldtransfers unterstützt, um sich lebensnotwendige Lebensmittel kaufen zu können.

Kamerun und Nigeria

Land

Kamerun und Nigeria

Einsatzort

Kamerun: Region Extrême-Nord

Nigeria: Bundesstaaten Borno and Adamawa

Geber

Auswärtiges Amt

Zielgruppen

von Vertreibung betroffene Gemeinden, Rückkehrende und Aufnahmegemeinschaften

Projektzeitraum

1.7.2020 –
30.6.2023

Geplante Anzahl zu erreichenden Personen

Ca. 19.500 Personen in Kamerun

Ca. 28.000 Personen in Nigeria

Projektvolumen in EUR

6,3 Mio. EUR

Kurzbeschreibung

Im Rahmen dieses Projektes verteilen wir Materialien, sodass Betroffene sich zumindest vorläufige Unterkünfte bauen können. Außerdem stellen wir Bargeldhilfen und Schulungen in der langwirtschaftlichen Produktion und die entsprechenden Produktionsmittel zur Sicherung der Lebensgrundlagen zur Verfügung. Die Bereitstellung von Wasser und Aufklärung zu Themen der Hygiene hilft, die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Zudem engagieren wir uns in der Rechtsberatung. Um ihre Rechte wahrnehmen zu können ist es wichtig, dass Vertriebene und Rückkehrende über Personenstandsurkunden und Ausweise verfügen. In vielen Fällen sind diese Dokumente auf der Flucht verloren gegangen oder wurden nie ausgestellt.

Libanon

Land

Libanon

Einsatzort

Beirut Libanon

Geber

AA

Zielgruppen

Von der Explosion betroffene Haushalte

Projektzeitraum

13.8.2020 –
31.12.2020

Anzahl erreichte Personen

400 Haushalte

Projektvolumen in EUR

1.222.222 EUR

Kurzbeschreibung

Die Explosion im Hafen von Beirut hat den Wohnraum vieler Menschen zerstört. Betroffen sind auch viele aus Syrien geflüchtete Familien, die schon zuvor in unzureichenden Unterkünften lebten. In Beirut sind die Besitz- und Mietverhältnisse oft ungeklärt und nicht verschriftlicht. NRC hat unmittelbar nach der Katastrophe bei den Aufräumarbeiten geholfen, Wohnraum durch schnelle Reparaturen wieder zugänglich gemacht und Familien bei den Mietzahlungen für beschädigten Wohnraum oder Zwischenunterkünfte unterstützt. Rechtliche Beratung und Informationen zu Fragen von Besitz- und Mietverhältnissen sind von besonderer Wichtigkeit. Für viele syrische Geflüchtete ist auch ihr Aufenthaltsstatus im Libanon entscheidend.

 

Land

Libanon

Einsatzort

Libanon (Akkar, Bekaa, Mount Lebanon, Nabatieh)

Geber

Auswärtiges Amt

Zielgruppen

Geflüchtete aus Syrien, palästinensische Geflüchtete aus Syrien, libanesische Aufnahmegemeinden

Projektzeitraum

1.4.2021 –
30.9.2022

Anzahl erreichte Personen

33.150

Projektvolumen in EUR

1.650.000 EUR

Kurzbeschreibung

Der rechtliche Status von Geflüchteten ist im Libanon oft schwierig. Von diesem Status aber hängt nicht nur der Zugang zu staatlichen Leistungen der Grundversorgung wie Gesundheitsversorgung und Schulbesuch ab, sondern er bestimmt auch über das Recht auf Arbeit. Die NRC Teams beraten die Begünstigten, um sie dabei zu unterstützen, ihren Status als Geflüchtete zu bekommen und zu verlängern und stellen Informationen zu rechtlichen Fragen bezüglich der Beschaffung von Dokumenten wie Ausweise, Geburts- und Scheidungsurkunden zur Verfügung.