Petition: Solidarität nicht kaputtsparen! – Internationale Hilfe stärken!

Afghanistan ist eines der Länder, das besonders stark von Kürzungen der humanitären Hilfe betroffen ist. Jahre des Krieges und Konflikts, Klima- und Naturkatastrophen sowie die Rückkehr von Menschen aus dem Iran und Pakistan haben zu einem starken Anstieg ungedeckter humanitärer Bedarfe geführt. Im Jahr 2026 sind rund 22 Millionen Afghan*innen – etwa die Hälfte der Bevölkerung – auf humanitäre Hilfe angewiesen. In der Provinz Badghis beispielsweise sind vertriebene Familien seit Jahren von einer Dürre betroffen. Foto: NRC
Veröffentlicht 23. Apr. 2026
Deutschland

 

 

An: Bundeskanzler Merz, Finanzminister Klingbeil und die Fraktionsvorsitzenden Spahn (CDU/CSU) und Miersch (SPD)

Krisen und Konflikte spitzen sich weltweit zu. Millionen Menschen kämpfen gegen Hunger, Armut und die Folgen der Klimakrise – besonders Frauen und Kinder. Trotzdem plant die Bundesregierung weitere Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Dabei wurde bereits massiv gekürzt, die Gelder für Nothilfe wurden in den letzten zwei Jahren sogar halbiert.  

Diese Kürzungen treffen die Falschen. Humanitäre Nothilfe und Entwicklungszusammen-arbeit retten Leben. Sie stärken Bildung, Gesundheit, Ernährungssicherheit und Einkommens-chancen. Besonders wirksam sind sie dort, wo sie Ungleichheit abbauen und die Rechte von Frauen, Mädchen und anderen benachteiligten Gruppen gezielt stärken.  

Wer hier spart, verschärft die Folgen von Krisen: Mehr Menschen hungern, Gesundheits-stationen schließen, Mädchen verlieren ihren Schulplatz und Familien ihre Lebensgrundlage.

Wir fordern Sie auf: Stoppen Sie die Kürzungen und investieren Sie in Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit! 

Sparen Sie nicht bei denen, die unsere Solidarität am dringendsten brauchen. Stärken Sie Menschenrechte und Gleichberechtigung, damit Menschen Hunger, Armut und Abhängig-keiten überwinden können, Frauen selbst über ihr Leben entscheiden und Kinder überall eine Zukunft haben.  

Gemeinsam mit anderen namhaften Organisationen appellieren wir an die Bundesregierung, keine Solidarität kaputtzusparen, damit Menschen weltweit die Chance auf ein gutes Leben haben und Krisen nicht weiter verschärft werden. Unterschreiben Sie jetzt und erheben Sie gemeinsam mit uns Ihre Stimme!