In enger Zusammenarbeit mit der General Water and Sanitation Company, den lokalen Behörden und der Gemeinde hat das Norwegian Refugee Council (NRC) die Wasserpumpstation von Al Kwifia begutachtet und deren Sanierung geplant.
Die Bewohner*innen berichteten wiederholt von längeren Phasen ohne fließendes Wasser. Dadurch waren viele Familien auf teure oder unzuverlässige Alternativen angewiesen.
Bei der Überprüfung stellte NRC fest, dass lediglich eine Pumpe in Betrieb war, die zudem nur etwa 50 Prozent ihrer Kapazität erreichte. Das führte dazu, dass die Wasserversorgung für viele Haushalte nicht verlässlich war.
Im Rahmen der Sanierung wurden zwei neue Pumpen installiert, die Speichertanks gereinigt und repariert sowie zentrale Anlagenteile modernisiert. So kann die Station nun sicherer und deutlich zuverlässiger betrieben werden.
Dank der Verbesserungen werden die Haushalte regelmäßiger mit Wasser versorgt, sodass die Familien ihren Alltag besser planen und ihren täglichen Bedarf verlässlich decken können. Die im November 2025 abgeschlossene Sanierung brachte unmittelbare Erleichterung: Zum ersten Mal seit Jahren konnten die Familien ihren Tagesablauf wieder an eine verlässliche Wasserquelle ausrichten.

Heute erstrahlt die Station in leuchtendem Blau und Weiß – als Spiegelbild des Wassers, das die Stadt verkörpert, und als Symbol für neu erwachtes Leben, das durch die Gemeinschaft fließt.
Bei einer Übergabefeier feierten lokale Führungskräfte und Mitarbeitende von NRC die Rückkehr von verlässlichem Wasser für mehr als 5.000 Einwohner*innen. Familien teilten ihre Freude darüber, nach Jahren endlich wieder fließendes Wasser in ihren Häusern zu haben.

„Unser Fokus lag nicht nur darauf, den Wasserfluss wiederherzustellen, sondern auch auf der Sicherstellung eines sicheren und zuverlässigen Betriebs der Anlage in den kommenden Jahren“, sagt ein am Projekt beteiligter Ingenieur des NRC.
Die General Water and Sanitation Company wird die Anlage weiterhin betreiben und instand halten, damit sie noch lange erhalten bleibt.

Dieses Projekt wurde durch die Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ermöglicht. Es verdeutlicht, welche Erfolge durch die enge Zusammenarbeit von Gemeinden, lokalen Behörden und humanitären Organisationen erzielt werden können.
Erfahren Sie mehr über die Wirkung unserer Arbeit.
